: 1985 wittendrin gestartet und heute bekennend altersradikal :


Nachrichtliches
Ausbildung
Stationen
Arbeiten
Ambitionen

Gemischtes
Projekte
Nachlese
Exkursionen
Televisionen
Reflexionen

Briefkasten
Impressum

Sprache sollte benennen, anstatt zu beschreiben.

Adjektive und Adverben, Effekte allenthalben, vernebeln das Wesentliche.
Das gilt für geschriebene und gesprochene Texte wie für Bilder und Infografiken.



Januar 2017



Neue Lokalzeitung jetzt online

Stadtnah, informativ, engagiert und vor allem immer die sozialen, kreativen und innovativen Potenziale im Blick, mit diesen Anliegen geht StadtZEIT Witten demnächst an den Start.

Kreatives Vernetzen

Der Name spiegelt auch den Inhalt der neuen Zeitung. StadtZEIT verstreicht, sie kann aber auch sinnvoll genutzt werden. Bürger wissen mit ihrer StadtZEIT etwas anzufangen, oder andere bestimmen, wo es mit der Stadt hingeht. Eine Stadt ist auf der Höhe der Zeit, oder sie hinkt ihr hinterher. StadtZEIT Witten will konstruktiven Einfluss nehmen auf diese Geschicke.

Wie jede unabhängige, überparteiliche Zeitung will StadtZEIT Witten vorrangig neutral informieren über alles, was über den Tag hinaus wirkt. Besonders die Rubrik NeuZEIT hat jedoch weitere Ambitionen: ein Netzwerk und eine Plattform bereitstellen für einen Dialog zwischen allen sozialen, kreativen und innovativen Kräften in der UniversitätsStadt an der Ruhr.

StadtZEIT wird gewissermaßen angehalten in Nachrichten über Menschen und prägende Ereignisse in Witten, in Interviews mit Betroffenen fraglicher Vorschriften oder Entscheidungen, in Geschichten über Geplantes und Gewolltes, in Reportagen über kreative Impulse und innovative Initiativen. Alles immer vor dem Hintergrund: konstruktives Denken und Handeln anregen zugunsten eines kommunalen Allgemeinwohls und einer aussichtsreichen kommunalen Zukunft. Mehr ...

zum Seitenanfang

Mai 2016


Themendialog mit Bürgern unter freiem Himmel
Auftaktveranstaltung mit EU-Parlamentarier der Grünen

"Mobilität sichern und dabei die Zukunft jetziger und kommender Generationen nicht gefährden", mit diesem Thema eröffnet Michael Cramer, Europa-Abgeordneter für Bündnis 90/Die Grünen und Vorsitzender im Ausschuss für Verkehr und Tourismus des Europäischen Parlaments, das erste "Ruhrauen-Gespräch am Kgl. Schleusenwärterhaus 2016" in Witten. "Vermeiden, Verlagern, Verbessern sind die drei Säulen seines Konzepts, mit dem er Mobiltät sichern will, ohne künftige Generationen zu belasten.

Mit den "Ruhrauen-Gesprächen am Kgl. Schleusenwärterhaus" soll ein kommunales Forum in Witten entstehen, das zum Austausch zwischen akademischer Forschung, politischen Programmen und bürgerlicher Lebenswirklichkeit beitragen soll. Mit dem Ziel, den klassischen Bürgersinn wiederzubeleben, mehr gegenseitiges Verständnis anzuregen, an konkreten Beispielen zu thematisieren, was eine intakte, aktive, verantwortliche Stadtgesellschaft zum Gemeinwohl und zur urbanen Zukunftsfähigkeit beitragen kann.

Im Mittelpunkt stehen dabei auch Fragen, wie kann eine in eine Metropolregion eingebundene Stadt auch künftig als attraktiver Wohn-, Arbeits- und Lebensort für Familien, Studenten, Senioren umgestaltet oder gar erneuert werden, wie kann sie langfristig nachhaltig mit der notwendigen Infrastruktur und Energie versorgt werden, wie kann sie ihre Umwelt für Lebensqualität und Freizeitaktivitäten breitbandig nutzen und gleichzeitig die Natur, die das ermöglicht, erhalten. Letzteres spielt mit Blick auf die Belastbarkeit des Ruhrtals eine besondere Rolle.

Eine lose Abfolge von Themenabenden bildet den Rahmen der "Ruhrauen-Gespräche am Kgl. Schleusenwärterhaus". Im Mittelpunkt jedes Themenabends steht ein Referat einer Expertin/eines Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft oder Politik zu weitestgehend sozial- und umweltrelevanten Fragen wie Energieversorgung, Mobilität, Wasserwirtschaft oder Stadtgestaltung im Hinblick bevorstehender gesellschaftlicher Veränderungen und eines zu erwartenden Struktur- und Klimawandels. Die Teilnehmenden - interessierte Bürgerinnen und Bürger und auf kommunaler Ebene aktive Planer und Praktiker – haben anschließend Gelegenheit, Fragen zu erörtern und das Vorgetragene zu diskutieren.

Stattfinden soll die Veranstaltung jedes Jahr im Mai nach antikem Vorbild möglichst im Freien, bei schlechtem Wetter in einem Zelt. Die Ruhrwiesen zwischen Witten Bommern und Herbede sowie der unmittelbar vorbeiführende Ruhrtalradweg prägen den naturnahen Charakter des Geländes, das von der WABE, einer sozial engagierten Beschäftigungsgesellschaft, bewirtschaftet wird, die sich auch um Freizeitangebote und Naherholung verdient gemacht hat.

"Mobilität sichern und dabei die Zukunft jetziger und kommender Generationen nicht gefährden“, ist das Ziel von Michael Cramer, über das er bei der Auftaktveranstaltung am 5. Mai berichtet. Er ist Europa-Abgeordneter für Bündnis 90/Die Grünen und Vorsitzender im Ausschuss für Verkehr und Tourismus des Europäischen Parlaments. Vermeiden, Verlagern, Verbessern, so lauten die drei Säulen seines Konzepts. Außerdem setzt er sich erfolgreich für den Ausbau eines Europa-Radwegenetzes ein. In seinem Referat wird Michael Cramer seine Vorschläge vorstellen und an konkreten Beispielen erläutern. Von seinen Touren entlang ausgewählter Europa-Radwege wird er ebenfalls berichten.

Die Veranstaltung mit Michael Cramer findet auch im Rahmen der Klimawochen 2016 statt, die der Regionalverband Ruhr mit 250 Einzelveranstaltungen organisiert.

Das gesamte Programm (auch als Flyer):

5.5., Michael Cramer, Europa-Abgeordneter für Bündnis 90/Die Grünen und Vorsitzender im Ausschuss für Verkehr und Tourismus des Europäischen Parlaments; Thema "Mobilität sichern und dabei die Zukunft jetziger und kommender Generationen nicht gefährden"

11.5., Prof. Christa Reicher, TU Dortmund, Fakultät Raumplanung, Städtebau, Stadtgestaltung, Urban Design; Thema "Stadt der Zukunft"

12.5., Christine Fuchs, Vorstandsvors. Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e. V. (AGFS); Thema "Städte und Gemeinden als hochwertige Lebens- und Bewegungsräume durch eine attraktive Nahmobilität"

19.5., Dr. Stefan Thomas, Wupperinstitut, Leiter Forschungsgruppe 2 (Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik); Thema "Aktueller Stand der Energie- und Klimaforschung"

25.5., Rudolf Lüneborg, Bürger-Energie-Genossenschaft (BEG) Witten/Wetter, Thema "Möglichkeiten und Fortschritte einer nachhaltigen bürgernahen Stromversorgung"

Pressestimmen:
WAZ, 24.5. (Print)
WAZ, 24.5. (Online)
WAZ, 10.5.
WA, 27.4.
WAZ, 21.4. (Print)
WAZ, 21.4. (Online)

zum Artikelanfang ! zur Startseite

Mai 2016


RUHR in MOTION rockt junges Metropolgefühl
Magazin und Veranstaltungen als fortlaufendes Festival

Als Standort industrieller Wertschöpfung gewachsen, war mit dem Ruhrgebiet auch ein Lebensgefühl, eine Mentalität, eine Lebenskultur entstanden. Die wegen Perspektivlosigkeit verlorenzugehen droht. Die aber – anders - wieder neu entstehen kann. Die noch vorhandenen industriegeprägten Strukturen können umgewandelt und genutzt werden als Ideenschmieden und Laborwerkstätten, in denen Ingenieure, Architekten, Konstrukteure, Natur- und Geisteswissenschaftler, Künstler, Zugewanderte mit ihrem interkulturellen Horizont und alle anderen Kreativen und Innovativen tüfteln, experimentieren, interdisziplinär forschen und Neues entwickeln.

Als blaues Band bietet die Ruhr in ihrer historischen Rolle als prägende Achse einer weltweit bedeutenden Metropolregion beste Voraussetzungen. Bestand ihre Bedeutung in der Vergangenheit in ihren industriell nutzbaren Vorzügen als Transportweg und identitätsstiftender Schlagader, kann sie in Zukunft den Wandel einer Region symbolisieren von Kohleförderung und Schwerindustrie hin zu nachhaltiger Urbanität auf der Basis von Kreativität, Innovation und Lebensfreude.

Wie in den Blütezeiten westlicher Industriekultur können von der Ruhr als Sammelbecken schöpferischer Kräfte wieder Impulse ausgehen, die in der Region und darüber hinaus beachtet und anerkannt werden. Mit anziehender Wirkung. Mit der Ruhruniversität Bochum wurde in den 1960er Jahren ein Grundstein gelegt, viele andere Universitäten und Bildungseinrichtungen folgten. Diese strukturellen Stärken sowohl bei der ansässigen Bevölkerung als auch deutschlandweit, ja europaweit argumentativ und emotional zu verankern und als Potential an Chancen, Möglichkeiten und Perspektiven zu nutzen ist eine inspirierende Vorstellung.

Statt dereinst Kohle können an der Ruhr morgen Ideen gefördert, statt dereinst Stahl können an der Ruhr morgen Pläne und Konzepte geschmiedet werden, wie architektonisch reizvolle Stadt- und Wohnquartiere, wie bedarfsorientierte Arbeits- und Lebenswelten, wie abwechslungsreiche und gleichzeitig naturnahe Landschaften den wandelnden Bedürfnissen und Erwartungen der Menschen entsprechen können.

Das Konzept:
Kurzfassung
Langfassung

zum Artikelanfang ! zur Startseite